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Wildes Indien: Wälder

Natur + Reisen, Natur + Umwelt • 06.02.2026 • 04:10 - 04:55
Tadoba-Nationalpark, Maharashtra, Indien: Ein Dhole schaut mit weit geöffnetem Maul in die Kamera und zeigt seine Zähne.
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Nur noch um die 2.500 Rothunde soll es weltweit geben.
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Jede Herde Indischer Elefanten hat eine Matriarchin. Sie führt die Familie an.
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Leoparden sind geschickte Kletterer. Von oben haben sie alles im Blick.
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Originaltitel
Wild India
Produktionsland
GB
Produktionsdatum
2024
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Der indische Monsunwald ist ein Ort der Zuflucht und der Extreme. Von der langen Trockenzeit bis zu den erlösenden Monsunfluten sind alle Tiere den Gesetzen der Natur unterworfen. Dort herrscht Asiens größtes Raubtier: der Königstiger. Hungrig durchstreift er sein Revier auf der Suche nach Beute. Oft legt er 20 Kilometer am Tag zurück. Indische Elefanten ziehen auf den von ihren Vorfahren überlieferten Wanderrouten durch den Wald. Ihr Ziel ist der Kabini River, ein 240 Kilometer langer Fluss in Südindien. Er ist eine letzte Zuflucht, wo die Elefanten ihren Durst löschen können. Die Königskobra lauert im Dschungel auf Beute. Der größten Giftschlange der Welt sind dort kaum Grenzen gesetzt. Im Osten der Nilgiri-Berge leben auch die Rothunde. Ihre Art zählt zu den seltensten Raubtieren der Welt. Für sie ist es eine Herausforderung, die Welpen in Zeiten des Mangels durchzubringen. Ob sie wandern, ihre Jungen aufziehen oder sich gegen Raubtiere verteidigen, die wilden Waldbewohner haben sich angepasst, um die brutale Trockenzeit zu überstehen. Diejenigen, die überleben, finden eine Atempause in den lebensrettenden Regenfällen des Monsuns. Doch es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Die günstigen Bedingungen müssen ausgenutzt werden, bevor die Trockenzeit wieder beginnt.